Gründertage Hessen 2009 » Preisträger Details
Preisträger Details
Kategorie Mutige Gründung
Sieger:
Kay Trumpler - TMS Maschinebau und Service
Kay Trumpler hat sein Unternehmen aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet. Seine Überlegungen waren:
• Hersteller optischer Fertigungsgeräte führen selbst so gut wie keine Wartungen und Reparaturen durch. Und wenn doch, sind sie extrem teuer.
• Es gibt im Bereich der optischen Fertigung nur 2 Unternehmen in Deutschland, die Service für optische Fertigungsgeräte anbieten und dabei unabhängig von Herstellern sind. Keiner dieser Anbieter hat aber Kenntnisse im Bereich CNC- gesteuerter Maschinen
• Ich kenne den Markt
• Ich kenne 70-80% aller Produkte
• Mich kennen 60-70% der Kunden
• Ich habe als Industriemeister ausreichend Erfahrung in Unternehmensführung gesammelt
Auf dieser Basis ist Herr Trumpler heute erfolgreich tätig. Er bietet seinen Kunden Service für Produktionsmaschinen und Messgeräte für die Optik. Besonders stolz ist er darauf, dass er auch solche Geräte warten und reparieren kann, deren Hersteller schon gar nicht mehr am Markt sind. Kay Trumpler handelt auch mit entsprechenden Produkten und hat bereits ein neues Messgerät entwickelt und erfolgreich am Markt eingeführt.
Das Unternehmen ist 2008 gegründet worden. Heute macht Herr Trumpler als eingetragener Kaufmann bereits einen Umsatz im mittleren 6-stelligen Bereich.
Aber nicht nur für Herrn Trumpler hat sich der Schritt in die Selbstständigkeit gelohnt, denn er beschäftigt bereits einen Facharbeiter in Vollzeit und hat einen Ausbildungsplatz geschaffen. Für 2010 ist ein weiterer Vollzeitarbeitsplatz vorgesehen.
Kay Trumpler hat in einem engen Markt eine Nische erkannt und hier ein gesundes Unter-nehmen etabliert. Er hat seine umfassende Berufserfahrung genutzt, um unternehmerisch erfolgreich zu werden. Damit hat er seine eigene Arbeitslosigkeit beendet und weitere Ar-beitsplätze geschaffen. Das macht Kay Trumpler zu einem würdigen Vertreter in der der Kategorie „Mutige Gründung“.
Kontakt:
Kay Trumpler - TMS Maschinenbau und Service
Zwirleinstraße 1, 35576 Wetzlar
06441-2090611, www.tms-maschinenbau.de, TMSEK@t-online.de
Weitere Preisträgerin:
Dr. Barbara Högy, Pharmadienstleistungen, Staufenberg
2005 wurde die Firma, für die Frau Dr. Högy arbeitete, verkauft. Das Home-Office-Konzept wurde von der neuen Geschäftsleitung gestrichen, auch sollte sie ihre Teilzeitstelle in eine Vollzeitstelle umwandeln. Zudem wurde der Arbeitsplatz von Frau Dr. Högy nach Berlin verlegt. Da sie nicht umziehen wollte, wurde ihr die als Alternative die Kündigung angeboten. Frau Högy konnte den Umzug, die Vollzeit-Anforderung und auch eine Kündigung abwenden. Durch den Stress in dieser Zeit erlitt sie einen Hörsturz mit Tinnitus von dem sie sich nicht wieder ganz erholte. Da sie im Pharma-Unternehmen ernste Probleme hatte, gründete sie daher bereits 2006 das Unternehmen „Dr. Barbara Högy- Pharmadienstleistungen“, zunächst im Nebenerwerb.
Im Rahmen einer konsequenten Personalpolitik wurde 2007 seitens des Arbeitsgebers der Druck auf Frau Högy weiter erhöht, es ging immer wieder um die Frage der Teilzeit. Nach einem zweiten Hörsturz und weiteren gesundheitlichen Problemen stimmte Frau Högy einer Trennung zu. Ein Jobwechsel gelang nicht. Frau Högy wurde arbeitslos. Ihr Arbeitsvermittler konfrontierte sie nun mit der Realität, dass sie für den Arbeitsmarkt bereits zu alt und außerdem überqualifiziert sei. Im April 2008 beschloss Frau Högy daher, sich voll selbstständig zu machen.
Diesen Schritt sollte sie nicht bereuen. Heute ist sie eine gefragte Fachberaterin in der Pharma-Branche. Ihre Schwerpunkte sind Arzneimittelsicherheit (Pharmakovigilanz) und Gesundheitsökonomie. Ein zweites Standbein ist die die Lehre an freien Akademien sowie an Universitäten und Fachhochschulen. Frau Dr. Högy ist heute sehr erfolgreich. Seit der Gründung arbeitete sie bereits für 22 Kunden im Pharma-Bereich. Aktuell muss sie pro Monat 2-5 Projekte ablehnen. Und sie wird regelmäßig von Headhuntern angesprochen, weil Unternehmen genau ihre Qualifikation suchen.
Frau Dr. Högy hat mit ihrem Unternehmen gezeigt, dass es gerade auch für hochqualifzierte Gründerinnen möglich ist, Familie und Beruf in der Selbstständigkeit zu vereinbaren. Sie hat an ihren persönlichen Zielen festgehalten und ist ihren Weg gegangen. Das macht sie zu einer würdigen Preisträgerin in der Kategorie „Mutige Gründung“.
Kontakt:
Dr. Barbara Högy - Pharmadienstleistungen
Waldstraße 41, 35460 Staufenberg
06406-8323850, www.drhoegy.de, hoegy@drhoegy.de
Weitere Preisträgerin:
Marina Schapiro - Institut für Elternbildung und interkulturelle Mediation
Ihre Geschäftsidee entwickelte sich im Gespräch mit ihrer Familie in Moskau. Sie hatte zunächst die Idee, in Russland Kurse anzubieten. Da ihre Kinder aber in Deutschland aufgewachsen sind und leben, wollte sie nicht zurück gehen, sondern zwischen Deutschland und Russland pendeln. Sie erkannte aber schnell, dass dies nicht zu finanzieren wäre. Aber die Idee war geboren.
2008 gründete Marina Schapiro in Herborn ihr Institut für Elternbildung und interkulturelle Mediation. Ihr Thema ist die Integration von Immigranten, vor allem aus Russland, in die deutsche Gesellschaft. Dafür bietet sie spezielle Kurse und Seminare für Eltern an. Sie hilft aber auch deutschen Institutionen, wie Schulen, Kindergärten und Jugendämtern, mit integrationsspezifischen Problemen besser umzugehen.
Sie berichtet zum Beispiel: „Wenn man mit russischen Eltern über ein Problem des Sohnes redet und man fragt, ob sie das Ergebnis mit ihrem Sohn besprechen werden, dann antworten sie mit >>JA<<. Ein Deutscher versteht dann und geht davon aus, sie werden mit ihrem Sohn reden. Aber für die russischen Eltern bedeutet >>JA<< nur, >>Ich verstehe Sie<<. Sie werden aber nicht mit ihrem Sohn reden. Gerade russischstämmige Eltern, weiß Frau Schapiro, haben ein tiefes Misstrauen gegenüber öffentlichen Institutionen. Daher bleiben Integrationsbemühungen oft wirkungslos.
Das Anliegen von Frau Schapiro ist es, dazu beizutragen, dass solche interkulturellen Missverständnisse vermieden werden. Dafür führt sie Seminare und Kurse durch. Sie versucht aber auch selbst im Rahmen von Mediationen vorhandene Probleme zu lösen.
Im ersten Geschäftsjahr 2008 fanden bereits elf Elternkurse mit dem Titel „Starke Eltern-Starke Kinder“ statt. Davon wurden drei in deutscher Sprache, acht in russischer Sprache durchgeführt. Insgesamt haben 124 Personen von ihrer Arbeit profitiert.
Frau Schapiro ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, aus einer schwierigen Situation heraus die eigene Arbeitslosigkeit zu beenden, durch Selbstständigkeit wieder eigenes Geld zu verdienen und zudem auch noch einen hervorragenden Nutzen für die deutsche Gesellschaft zu stiften. Das macht sie zu einer würdigen Vertreterin in der Kategorie „Mutige Gründung“.
Kontakt:
Marina Schapiro - Institut für Elterbildung und interkulturelle Mediation
Austraße 61, 35745 Herborn
02772-924595, www.starke-eltern-herborn.de, schapiro.marina@gmail.com
Kategorie "Geschaffene Arbeitsplätze"
Sieger:
Michael Aurich, Harald Galatis, Regina Knögel, Dr. Manfred Roth - Biebertaler Blutegelzucht, Biebertal
Dr. Manfred Roth beschäftigt sich bereits seit 20 Jahren mit Blutegeln. Lange Jahre war er in diesem Zusammenhang für ein Beschäftigungsförderungsprojekt verantwortlich tätig. Erstes Ziel war es, Langzeitarbeitslose über so genannten „Beschäftigungsgelegenheiten“ den Einstieg in das Erwerbsleben zu erleichtern. Die medizinische Geschichte der Blutegel begann aber schon viel früher, bereits im Ägypten der Pharaonen. Mit der Entwicklung moderner Medizin verlor der Blutegel seine Bedeutung und geriet bald ganz in Vergessenheit. Seit den 90er Jahren wurde der Blutegel wieder entdeckt. Seine heilende Wirkung resultiert übrigens nicht aus dem „Aderlass“, der mit der Behandlung einhergeht, sondern vielmehr aus den Wirkstoffen, die Blutegel beim Saugen abgeben. Seit 2004 ist der Blutegel daher in Deutschland als „Fertigarznei“ eingestuft.
Die Arzneimittelzulassung ist an Bedingungen geknüpft, die im Rahmen einer Beschäftigungsgesellschaft mit ihrer spezifischen Zielsetzung nicht so ohne weiteres zu erfüllen sind. Sie machte weitere Forschungen notwendig und eine Professionalisierung der Arbeit und Arbeitsbedingungen. Das Projekt wurde daher beendet und die Tätigkeit in private Hände gegeben.
Seit 2008 gibt es die Biebertaler Blutegelzucht GmbH, die Dr. Manfred Roth gemeinsam mit Harald Galatis, Regina Knögel und Michael Aurich gegründet hat. Viele der heute tätigen Mitarbeiter wurden dabei aus dem einstigen Förderprojekt übernommen. Sie gewannen durch den unternehmerischen Schritt der Gründung einen festen Arbeitsplatz und es wurde zusätzlich ein Ausbildungsplatz geschaffen.
Geschäftsgegenstand ist die Zucht und Vermehrung von Blutegeln für den medizinischen Gebrauch, der Handel mit Blutegeln und ihren Wirkstoffen, sowie die Forschung über die Blutegel und ihre Wirkung. Abnehmer sind Ärzte und Tierärzte, Human- und Tierheilpraktiker sowie Kliniken und Apotheken. Ein Jahr nach Gründung beliefert das Unternehmen heute 8.000 Kunden und ist die größte Blutegelfarm Westeuropas. Dabei lag der Umsatz bereits 2008 im siebenstelligen Bereich. Ein erster Gewinn wird in diesem Jahr erwartet.
Dr. Manfred Roth, Harald Galatis, Regina Knögel und Michael Aurich haben gemeinsam eine Idee weiterentwickelt und professionell umgesetzt. Sie sind erfolgreich und ermöglichen 22 Menschen eine Beschäftigung. Damit sind sie würdige Vertreter der Kategorie „geschaffene Arbeitsplätze“.
Kontakt:
Michael Aurich, Harald Galatis, Regina Knögel, Dr. Manfred Roth
Biebertaler Blutegelzucht GmbH
Talweg 31, 35444 Biebertal
06409-661400, www.blutegel.de, gf@blutegel.de
Weiterer Preisträger:
Matthias Nowakowski - VKM Catering
Seit 2008 ist Herr Nowakowski selbstständig und hat seit dem einiges in Bewegung gesetzt. Dabei ist der Name seines Unternehmens Programm: VKM Catering steht für „Verpflegungs Konzepte nach Maß“. VKM Catering bewirtschaftet Betriebsrestaurants in Hessen und Nordrhein Westfalen, macht aber auch Schul- und Kindergartenverpflegung sowie Event-Catering.
Die Besonderheit des Angebots liegt darin, dass die Verpflegungskonzepte passgenau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Der Fachmann unterscheidet hier:
- Cook & freeze: Hier wird das Essen aus der Großküche heraus tiefgefroren
- Cook & chill: Das bedeutet, dass die Speisen in der Großküche vorgekocht und beim Kunden fertig gestellt werden.
- Frischküchen: Hier wird vor Ort gekocht.
Das Unternehmen begann im April 2008 mit der Bewirtschaftung eines Betriebsrestaurants. Heute sind es bereits vier solcher Restaurants sowie die Küche eines Tagungshotels. Im 1.Quartal 2010 werden 4 weitere Betriebsrestaurants hinzukommen.
Matthias Nowakowski erwirtschaftet mit seinem Unternehmen bereits einen siebenstelligen Umsatz. Und er beschäftigt Mitarbeiter! Derzeit sind es
• 12 Vollzeitstellen in der Küche, davon 2 Auszubildende,
• 9 Teilzeitkräfte,
• 7 geringfügig Beschäftigte.
Aus Sicht der Agentur für Arbeit ist es besonders zu begrüßen, dass hier gerade auch niedrig qualifizierte Mitarbeiter eine Chance auf Beschäftigung erhalten.
Matthias Nowakowski ist es gelungen, in einem hart umkämpften Markt ein stark expandierendes Unternehmen aufzubauen. Er ist wirtschaftlich erfolgreich und schafft Arbeitsplätze, gerade auch für niedrig qualifizierte Personen, die anderweitig heute kaum noch Arbeit finden. Er ist ein würdiger Preisträger in der Kategorie „geschaffene Arbeitsplätze“.
Kontakt:
Matthias Nowakowski - VKM Catering
Am Taunusblick 12, 65824 Schwalbach/Taunus
06196-882526, www.vkm-catering.de, matthias.nowakowski@vkm-catering.de
Weitere Preisträger:
Timo Vernieks und Heino Peter Berger - Traco Transportvermittlung und Spedition
Die berufliche Selbstständigkeit hat Herrn Vernieks schon immer fasziniert. Und so beschloss er 2006, gemeinsam mit Heino Peter Berger, diesen Traum zu verwirklichen. Die Traco Spedition wurde gegründet.
Das Geschäftskonzept ist auf den ersten Blick nicht sehr innovativ, denn es geht um den Transport von Gütern. Die Besonderheit, die auch den Erfolg der Gründer ausmachen, liegt im Detail: Die Gründer arbeiten gezielt mit den großen deutschen Spediteuren zusammen, die selbst ein Interesse daran haben, ihre Fixkosten niedrig zu halten. Die Gründer decken gezielt die „Spitzen“ ab, die mit dem Fuhrpark der großen Speditionen, die auf „Grundlast“ ausgelegt sind, nicht bewegt werden können.
Dabei setzen die Gründer auf Qualität. Das bedeutet für die Spedition:
• Transportüberwachung „rund um die Uhr, 7 Tage pro Woche“
• Jeder Kunde wird jederzeit über den Transportverlauf informiert und erhält täglich Qualitätsreports
• Zielsetzung ist, dass 98 % aller Transporte pünktlich durchgeführt werden!
Gegründet wurde das Unternehmen im März 2006, zunächst mit der Vermittlung von Transportaufträgen im Bereich Sprinter und Expressverkehr an Subunternehmer. Bereits im April des Jahres wurde der erste LKW beschafft und auch der erste Mitarbeiter als Fahrer eingestellt. Heute, nicht einmal 4 Jahre später, umfasst die bewirtschaftete LKW-Flotte 154 LKW in der Größenklasse „40-Tonner“. Insgesamt werden heute 126 Mitarbeiter beschäftigt, davon 84 im Rahmen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Das Unternehmen erwirtschaftet 2009 einen Umsatz von rund 12 Mio. Euro.
Timo Vernieks und Heino Peter Berger haben in sehr kurzer Zeit ein sehr erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, von dessen Erträgen heute 128 Menschen mit ihren Familien leben. Beide Gründer sind würdige Vertreter der Kategorie „geschaffene Arbeitsplätze“.
Kontakt:
Timo Vernieks und Heino Peter Berger - Traco Transportvermittlung und Spedition
Otto Hahn Straße 16, 35510 Butzbach
0151-57155302, www.traco-spedition.de, t.vernieks@traco-spedition.de
Kategorie „Intelligente Geschäftsidee“
Sieger:
Dr. Thorsten Dresing und Thorsten Pehl - audiotranskription.de
Thorsten Pehl und Dr. Thorsten Dresing entwickelten daher eine Software, die die Transkription erheblich vereinfachte. Das war 2005. Diese Software ist heute kostenlos im Internet erhältlich und frei zu nutzen. Geld verdienen die beiden Gründer damit also nicht.
Der Umsatz wird so generiert: Für die Transkription benötigt man einen speziellen Fußschalter, für Sprachaufnahme spezielle Aufnahmegeräte. Beides wird von den Gründern sehr erfolgreich vertrieben, der Fußschalter wird auch in Verantwortung der Firma hergestellt. Ein wissenschaftlicher Transkriptionsservice ergänzt die Angebotspalette.
Mit diesem Angebot sind die beiden Gründer sehr erfolgreich. Nach Unternehmensgründung haben sie beeindruckende Wachtumsraten hingelegt. Im Jahre 2007 40%, 2008 100%, 2009 70%. In diesem Jahr (2009) werden die beiden einen siebenstelligen Umsatz erreichen. Die Bekanntheit am Markt wird auch dadurch deutlich, dass die Website „audiotranskription.de“ im Monat von durchschnittlich 65.000 Personen besucht wird. Auch hier ist die Tendenz steigend.
Und die Gründer haben auch Arbeitsplätze geschaffen: Neben den beiden Geschäftsführern arbeiten 41 Personen, überwiegend in Teilzeit und als Freiberufler, um die steigende Nachfrage zu bedienen.
Ein Kunde bewertet das Unternehmen so: „Ich liebe Firmen, die sich auf ein schmales Marktsegment konzentrieren und dann wirklich Ahnung von dem haben, was sie verkaufen. Klasse, macht weiter so....“ Dem ist nicht viel hinzuzufügen.
Dr. Thorsten Dresing und Thorsten Pehl haben für ein konkretes Problem eine professionelle Lösung entwickelt und damit eine Marktnische erfolgreich besetzt. Dabei haben sie die Möglichkeiten der Technik kundenbezogen genutzt und sind auch wirtschaftlich sehr erfolgreich. Das macht sie zu würdigen Preisträgern in der Kategorie „Intelligente Geschäftsidee“.
Kontakt:
Dr. Thorsten Dresing und Thorsten Pehl - audiotranskription.de
Deutschhausstrasse 22a, 35037 Marburg
06421-933426, www.audiotranskription.de, info@audiotranskription.de
Weiterer Preisträger:
Matthias Jackel - Drum Cafe
Seit 2004 betreibt Matthias Jackel das Drum Cafe Deutschland. In diesem Rahmen bietet er interaktive Trommelevents, die er auch international vor allem für deutsche Firmen, durchführt. Wie muss man sich das nun vorstellen?
Ein Unternehmen, sagen wir mal, ein international agierender Kraftfahrzeughersteller, führt eine große Mitarbeiterveranstaltung durch, um sein Personal auf die Ziele des nächsten Jahres einzuschwören. Dem Unternehmen kommt es darauf an, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und damit die Produktivität des Unternehmens zu erhöhen.
Matthias Jackel stattet den Veranstaltungssaal mit zum Beispiel 5.000 Trommeln aus. Nachdem die Geschäftsführung über Strategie und Ziele informiert hat, sind nun alle aufgefordert, gemeinsam zu trommeln! Das startet mit dem zu erwartenden Durcheinander aber bereits nach einer Minute ist ein erster gemeinsamer Takt und der Start eines echten „Konzerts“ zu hören. Die Mitarbeiter schlagen gemeinsam den Takt, machen gemeinsam Musik und haben Spaß. Im Ergebnis werden Kommunikation, Teamarbeit und Gemeinschaft mit allen Sinnen erlebbar gemacht, Produkte werden fulminant in Szene gesetzt oder Fusionen und Change-Management werden musikalisch illustriert und so verständlich gemacht. Drum Cafe verbindet eine professionelle Bühnenshow mit dem positiven Erlebnis für alle Teilnehmer, selbst aktiv an der Show und deren Ergebnis beteiligt gewesen zu sein.
Matthias Jackel wird hierfür von 4 festen Mitarbeiter im Büro- und Lagerbereich sowie 18 professionellen Musikern auf freiberuflicher Basis unterstützt.
Drum Cafe hat seit Gründung 2004 etwa 200.000 Teilnehmer in etwa 1.000 Events und Trainings erreicht. Der Nettoumsatz erreichte bereits im letzten Jahr einen siebenstelligen Wert. Die Kombination von Trommel-Event und Personalentwicklung ist in dieser Dimension weltweit einzigartig. Das macht Matthias Jackel zu einem würdigen Vertreter in der Kategorie „Intelligente Geschäftsidee“
Kontakt:
Matthias Jackel - Drum Cafe
Darmstädter Straße 94, 63128 Dietzenbach
06074-3012266, www.drumcafe.de, matthias@drumcafe.de
Weiterer Preisträger:
Dr. Markus Krechting - CODE-No.com GmbH
Sein Startup-Unternehmen CODE-No.com bietet seit 2007 eine Online-basierte Lösung zur eindeutigen Produktidentifikation. Auf der Internet-Plattform haben Kunden die Möglichkeit, Wertgegenständen eine Code-Nummer zuzuweisen und sich so als Besitzer zu registrieren. Markenhersteller können ihre Produkte darüber hinaus schon vor dem Verkauf mit einer individuellen Nummer ausstatten, die ebenfalls nach dem Kauf eines Produktes vom Endkunden unter CODE-No.com registriert wird. Davon profitieren Kunden in dreifacher Hinsicht:
1. Die Nummer bringt verlorene Gegenstände zurück. Wird ein registrierter Koffer, eine Uhr oder ein Handy gefunden, identifiziert die Code-Nummer den rechtmäßigen Eigentümer. Das Unternehmen sendet die Gegenstände dem jeweiligen Besitzer wieder zu. Und zwar, ohne dass der Eigentümer persönliche Kontaktdaten öffentlich preisgeben muss.
2. Die Code-Nummer schützt vor Verlust und Diebstahl, denn registrierte Güter können sofort als Hehlerwahre identifiziert werden und sind so nur schwer weiter zu veräußern.
3. Für Hersteller ist die Nummer ein „Schutzschild“ gegen Produktpiraterie, denn die Integration einer Code-Nummer in ihren Produkten kennzeichnet diese eindeutig als Originalware.
CODE-No.com hat bereits namhafte Kunden überzeugt, darunter Porsche Design, Lufthansa City Center, Travelite und TUI. Auch der Fahrradhersteller Kreidler liefert ab 2010 alle Fahrräder mit je einer Code-Nummer aus. Die Strategie des Unternehmens ist stark expansionsorientiert. Derzeit beschäftigt CODE-No.com zehn hoch qualifizierte Mitarbeiter, die über sehr gute Kontakte in die Konsumgüterindustrie und den Handel verfügen.
Die Geschäftsidee überzeugt durch einfache Anwendung und hohen Nutzen. CODE-No.com bietet Markenherstellern ein Originalitätsmerkmal, mit dem sie die Qualität ihres Produktes dokumentieren können. Dies macht den Gründer Dr. Krechting zu einem würdigen Preisträger in der Kategorie „Intelligente Geschäftsidee“.
Kontakt:
Dr. Markus J. Krechting - CODE-No.com GmbH
Cassellastraße 30-32, D-60386 Frankfurt
069-941438810, www.CODE-No.com, Krechting@CODE-No.com




